Linger, Ina; Bard, Cina: Imperfect Match – Liebe ist eigenwillig

https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/51grXjKK8nL.jpgProduktinformationen
Titel: Imperfect Match – Liebe ist eigenwillig
Autor: Ina Linger und Cina Bard
Gattung: Romantische Komödie
Erschienen: September 2014
Taschenbuch: 288 Seiten
ISBN: 978-3737509572

 

** An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Ina Linger für die Zusendung eines kostenlosen Rezensionsexemplars als E-Book bedanken. 🙂

 

 

Klappentext

„Alles könnte für Emma so wundervoll sein. Sie fährt mit ihrem besten Freund und Mitbewohner Colin, in den sie heimlich verliebt ist, für fünf Tage nach London und trifft sich dort auch noch mit ihrer Internet-Freundin Anna, alias Midnightrider, um diese endlich mal persönlich in die Arme schließen zu können. Jedoch gibt es da ein kleines Problem: Emma hat sich bei Anna als Mann ausgegeben und wagt es nicht, diesen Betrug zuzugeben, weil sie ihre momentan beste Freundin nicht verlieren will. Ihr bleibt somit keine andere Wahl, als auf Colins großzügiges Angebot, sich für sie auszugeben, einzusteigen und ihren Plan ihn auf der Reise zu verführen, den neuen Umständen anzupassen.
So richtig kompliziert wird alles allerdings erst, als Colin deutliches Interesse an Anna zeigt und Annas Bruder Ben zusätzlich nicht nur ständig Emmas sorgsam ausgefeilte Pläne durchkreuzt, sondern auch noch ihre Gefühlswelt gehörig durcheinanderwirbelt.“


Inhalt

Die 20-jährige Emma ist schüchtern, Dates hat sie kaum und von ihrem Mitbewohner und Freund aus Kindertagen Colin, wird sie nicht wirklich als Frau wahrgenommen. Insgesamt entspricht sie dem, was man unter dem klassischen „Kumpeltyp“ versteht.  Über die Jahre hat sie sich in Colin verliebt, kann ihm das aber nicht zeigen, weil sie genau weiß, dass sie nicht in sein Frauen-Beuteschema passt. Colin ist nämlich im img_0782-2Gegensatz zu ihr ein richtiger „Player“, der dauernd eine andere gutaussehende Flamme hat. Als beide einen Kurztrip nach London machen wollen, fasst sie den Plan, Colin dort zu verführen und ihm endlich ihre weibliche Seite zu zeigen.

In London wohnt allerdings auch ihre Chatroom-Freundin Anna. Sie kennen sich seit etwa einem Jahr und Anna wurde in dieser Zeit zu ihrer besten Freundin und engsten Vertrauten. Es steht nur ein kleines Geheimnis zwischen ihnen: Anna denkt, Emma wäre ein Mann.
Emma hatte sich nämlich damals, um nicht angebaggert zu werden, als Mann ausgegeben und sich nie getraut, Anna die Wahrheit zu sagen. Stattdessen hat sie einfach ihren und Colins Namen vertaucht, die eigenen Eigenschaften aber wahrheitsgemäß beibehalten. So kennt Anna sie nun unter ‚Colin, der zu schüchtern ist, seiner Mitbewohnerin Emma, dem Männervamp, seine Liebe zu gestehen‘. Dieser kleine Schwindel wäre an sich kein Problem, allerdings erzählt sie Anna von dem geplanten London-Trip und diese besteht auf das langersehnte erste Treffen.
Um Anna nicht zu verlieren plant Emma, während des Urlaubs ihre Identität mit Colin zu tauschen. Er soll sich also schüchtern verhalten, während sie selbst versucht, sich wie eine Tussi zu verhalten. In London werden die beiden dann schon von Anna und ihrem Bruder Ben erwartet, die ihnen ab da kaum von der Seite weichen.

Da offiziell Anna und Colin die besten Freunde sind, die sich jetzt das erste Mal im realen Leben treffen, sorgen Ben und Anna öfters mal dafür, dass die Gruppe getrennt wird und die beiden etwas Zeit für sich bekommen. Colin ist das nur recht, da er ein Auge auf Anna geworfen hat. Emma allerdings steht die größten Ängste aus, weil Colin sich jederzeit verplappern könnte und sie damit ihre beste Freundin verlieren würde.

„Ich seufzte tief und schwer. Die Frage war wohl nicht, ob ich abstürzen würde, sondern wann … und ob dann jemand da war, der mich auffing …“

Da sie nun aber auch immer mehr Zeit mit Ben verbringt, lernt sie diesen und seinen Hund Snowball immer besser kennen. Obwohl immer deutlicher wird, wir sehr die beiden zueinander passen, leugnet sie hartnäckig ihre Gefühle.

„Er lachte und ich stimmte in sein Lachen nur allzu gern mit ein. Es war angenehm. Sehr tief und warm… fast Gänsehaut erzeugend. Fast! Er war ja nur Annas Bruder und konnte maximal ein guter Freund werden.“

Und dann kommt natürlich der Moment, an dem der Schwindel tatsächlich auffliegt und sich zeigt, wie fest die Freundschaft zwischen Anna und Emma wirklich ist …

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Fazit

Normalerweise lese ich nicht so gerne Liebeskomödien, weil das Ende viel zu vorhersehbar ist. Zwar war dieser Roman da keine Ausnahme, aber er hat mir trotzdem wunderbar unterhalten. Meistens, wenn Ben und Emma sich unterhalten haben, waren die Gespräche von einem Humor durchzogen, den ich absolut teile und so hatte ich den ein oder anderen Lachanfall in der Straßenbahn. So wurde das Füttern vom Hund Snowball kommentiert mit „Jetzt hast du Fartball zum Leben erweckt!“

Etwas anstrengend, vor allem gegen Ende, wurden die ganzen Selbstzweifel von Emma und ihre Verwunderung darüber, dass sie dauernd an einen anderen Mann denken muss, obwohl sie doch in Colin verliebt ist. Und von „Was war ich doch für ein wankelmütiges Wesen! Sprang von einem Mann zum anderen…“ kann keine Rede sein, nachdem sie ihren Colin schon seit Jahren vergöttert.
Trotzdem war es spannend zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen Ben und Emma und Anna und Colin im Verlauf der Geschichte entwickelt und man kommt nicht umhin, sich am Ende der Geschichte auch glücklich und verliebt zu fühlen.

 

Bewertung

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